~Rezi~ Die Herren von Winterfell/ George R. R. Martin

Cover
Das Cover dieses Buches, finde ich sehr schlicht. Die Hauptfarbe erinnert mich an alte Papierstücke oder einer Schriftrolle. In der Mitte des Buches ist ein Wappen zu sehen. Dieses ist in einem hellblau/ silberblau. Links und rechts dieses Wappens ragt jeweils ein Drache. Diese Schauen auf die Mitte des Wappens, wo sich eine Art Wolf, vielleicht ein Schattenwolf befindet. Ich vermute daher, dass es das Familienwappen der Familie Stark darstellen soll. Diese Idee wird dadurch noch bestärkt, dass ein Slogan über das Wappen liegt „Der Winter naht“. Die Farben des Covers, dass Beige und das Blaugrausilber harmonieren wirklich gut miteinander. Das Ganze wird aber etwas bedrohlicher durch die Drachen, die sehr angriffslustig aussehen. Zumal sie von links und rechts, das Wappen einschließen.
Der Titel
„Das Lied von Eis und Feuer“, am Anfang dachte ich es bedeute den Krieg zwischen zwei Königen, nachdem ich das Buch gelesen habe, sehe ich natürlich viel mehr darin.
„Die Herren von Winterfell“ klang für mich, als ob mir gerade jemand vorgestellt werden würde. Und tatsächlich, geht es im ersten Buch wirklich hauptsächlich darum, in Erfahrung zu bringen, wer wer ist und wer was mit wem zu tun hat.
Meine Meinung 
Da die Serie zu den Büchern so heftig gelobt wurde, dachte ich mir, es ist an der Zeit, diese Bücher endlich zu lesen und anschließend die Filme zu gucken. 
Als ich angefangen habe, dieses Buch zu lesen ist, ist mir aufgefallen, dass ich bereits nach kurzer Zeit wirklich sehr verwirrt war, da ich niemanden wirklich auseinanderhalten konnte. 
Es fallen im ersten Teil sehr viele Namen und Spitznamen, Orte und Länder und Besitztümer. Erst als ich die Hälfte des zweiten Teil gelesen habe, konnte ich mir jeden wirklich gut merken. 
Die Familie Stark, welche eine große Rolle im ersten Teil des Buches spielt, ist meiner Meinung nach eine sehr gute Familie, eine Familie, die zusammenhält und nicht aufgibt. 
Eddard Stark ist ein guter Vater und ein guter Herrscher von Winterfell, ich finde sein Verhalten immer passend zu einer bestimmten Situation. Er kann Vater und Herrscher, Ehemann und Freund sein. 
John Snow, der Bastard von Eddard Stark. Ich muss kurz sagen, dass ich das Wort Bastard überhaupt nicht gut finde, muss mich aber damit zufriedengeben. Ich mag John sehr, da er auch ein guter Bruder und ein guter Sohn ist, ich finde es schade das dieser unter seinem Bastarddasein leiden muss. Ihm steht nichts zu, wie eine Mutter zu haben oder ein eigenes Wappen zu besitzen, was wirklich wichtig ist für ein Kind. Dass er sich entschließt „das Schwarz“ anzulegen, finde ich nicht in Ordnung, da er eher ein junger Mann ist, der Kämpfen möchte und nicht irgendeine Mauer bewachen. Ich denke, dass auch John, sich die Mauer anders vorgestellt hat und ich würde mal behaupten, dass es noch dazukommen wird, dass John die Mauer verlässt. 
Arya Stark, mag ich am meisten in dem Buch, weil sie eine Kämpferin ist. Sie lässt sich von diesen Frauen Getue nicht runterkriegen. Sie will kämpfen und das tut sie auch. Sie hat also ihre „Tanzstunden“ und lernt das Kämpfen. 
Sansa Stark mag ich überhaupt nicht, weil sie ein Naives kleines Mädchen ist, welches dazu getrimmt wurde, Joffreys Frau zu werden. 
Wenn wir schon bei Joffrey Baratheon sind, ich hasse ihn. Ich lese gerade mal das erste Buch und Leute ich wünsche mir, dass es stirbt. Mein innerstes schreit „BRINGT MIR SEINEN KOPF!“ Auch mag ich seine Mutter, die Königin nicht. Ich denke, dass diese eine Bi*** ist und total auf Intrigen steht und immer wieder hinter dem Rücken ihres Mannes/ Sohnes noch andere Machenschaften plant.
Die Schattenwölfe, finde ich sehr Interessant und so wie John Snow es sagte, glaube ich auch, dass diese dazu da sind die Stark Kinder zu schützen. 
Bran Stark ist auch einer mein Lieblingscharakteren, ich finde ich lustig und seien Kletterlust zeigt seine Stärke. Das er geschubst wird und nun mehr gelähmt ist, finde ich total schrecklich! Ich bin mir aber sicher, dass Bran, der von fliegen träumt, es auch schaffen wird!
Daenerys Targaryan „Khaleesi“: Hier war ich schockiert, dass eine Dreizehnjährige einen Mann heiraten musste, nur weil es ihr Bruder gebot. Am Anfang ist sie ein kleines Mädchen, was sich aber im Verlauf des Buches ändert, denn sie wird die Khaleesi und wird stark und weiß wie sie damit umzugehen hat. Ich mag sie, da sie ein Charakter ist, der schnell lernt. 
Kommen wir zu ihrem Bruder Vieserys Targaryan. Ich hasse auch ihn, ich finde er nutzt Daeni nur für seine eigenen Zwecke aus und ihm ist alles andere egal. Ich wünsche mir das auch er so bald wie möglich verschwindet.  
Fazit 
Ich fand das Buch an Anfang sehr unangenehm zu lesen, weil ich nicht mehr wusste wer wer ist. Gegen Mitte und Ende des Buches war ich sehr gefesselt und wollte wissen wie es weitergeht. 
Ich kann das Buch an alle Leser weiterempfehlen, da es wirklich mal eine andere Art von Buch ist. Es wird nicht an Blut und Tot gespart. 
Buchpreis 
16€ für 572 Seiten, finde ich in Ordnung, wobei ich empfehlen kann das Buch bei ReBuy oder Medimops zu kaufen. 
Über den Autor
George Raymond Richard Martin wurde am 20. September 1948 in New Jersey geboren. Seit vielen Jahren lebt er in Santa Fe, New Mexico. Er feierte große Erfolge als Science-Fiction-, Fantasy- und Horror-Schriftsteller, Drehbuchautor und Produzent. Seit der Verfilmung seines mehrbändigen, hochgelobten Fantasy-Epos Das Lied von Eis und Feuer (orig. A Song of Ice and Fire) als Game of Thrones zählt er zu den erfolgreichsten Autoren der Welt.

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