~Rezi~ Die Bibliothek der besondern Kinder/ Ransom Riggs

Titel: Die Bibliothek der besonderen Kinder
Autor: Ransom Riggs
Verlag: Knaur*
Original Titel: Library of Souls
Seiten: 537
Preis: 14,99€

Das Cover
Auch dieses Cover gestaltet sich, wie die beiden Teile davor, sehr düster. Nur ist die Farbe dieses Mal ein bläuliches grün. In der Mitte sieht man einen Jungen, welcher auf einer Säule sitzt und Flügel hat. Da dieses Buch im Buch erwähnt wird, weiß ich sofort was damit gemeint ist. Ansonsten ist Das Cover genau gleich wie auch bei den beiden Teilen davor.

Der Titel
Unter dem Titel konnte ich mir nicht recht etwas vorstellen, da ich nicht verstand, was denn eine Bibliothek mit der Rettung der Ymbrynen zu tun haben sollte. Auch dazu gibt es eine Auflösung ich Buch. Zunächst aber war ich wirklich verwirrt.

Meine Meinung
Emma und Jacob sind nun getrennt von den anderen, denn diese wurden von den Wrights mitgenommen. Jedoch werden beide von einem Hollowgast angegriffen und die Situation scheint aussichtslos. Wie durch ein Wunder kann aber Jacob anhand einer Sprache, von der er noch nicht einmal wusste das er sie sprechen kann, den Hollowgast kontrollieren. Als sie auch noch auf Addison treffen, rennen die drei aus der U-Bahn Station und versuchen ihre Freunde zu finden.
Es herrscht außerdem ein großer Durck auf den beiden, denn Emma muss so schnell wie möglich in eine Zeitschleife, sonst altert sie viel zu schnell und könnte sterben.
Mithilfe von Adisson und seinem Geruchssinn können sie eine Zeitschleife finden. Zu dieser kommen sie aber nur mithilfe von Sharon einem Bootsführer. Er wirkt sehr zwielichtig und die Kinder wissen nicht ob sie ihm trauen können. Ihr Ziel „Devils Arce“ – Der Teulfesacker.
Als sie in Devils Arce ankommen, sehen sie warum dieser Ort so heißt. Das Wasser ist modrig und stinkt die Menschen sind am Verhungern und es wimmelt nur von Räubern, Piraten und Ganoven.
Als die drei auch noch auf die „Besonderen“ in der Zeitschleife stoßen, ist das Entsetzen riesig. „Besondere“ die Ihre Fähigkeiten verkaufen, etwas Abscheulicheres gibt es nicht. Zumal viele von ihnen Gefangene sind und nicht freiwillig dort sind. Also eine andere Art von Zuhältern.
Als den drei dies bewusst wird, wird ihnen klar, dass Sharon kein guter Besonderer sein kann und sie gehen ihren eigenen Weg.
Die drei Freunde können sich nicht mehr weiter in der Stadt aufhalten und so suchen sie weiter nach ihren Freunden. Sie finden die Festung der Wight. Das Problem nur wie kommen sie dort hinein? Nach mehreren Versuchen klappt es nicht und als dann auch noch eine Horde Wights auftauen müssen die Kinder verschwinden.

Was das Leben noch schrecklicher auf Devils Arce macht ist, dass die Besonderen dort, mithilfe von besonderen Drogen ihre Besonderheit aufrechterhalten. Diese Piolen/ Fläschchen sind mit Teilen von andern Besonderen gefüllt, sie werden von den Wights hergestellt und somit sind die Menschen dort von den Wight abhängig. Wenn ein Besonderer diese Piole nimmt und sich etwas verabreicht, dann ist seine Besonderheit für ein paar Minuten verstärkt.

Als durch einen Aufstand Emma und Jacob verletzt werden findet sie Sharon und bringt sie zu einem Freund von ihm. Mr. Bentham ist ein außergewöhnlicher Gentleman, welcher auf Devils Arce schon sehr lange lebt. Er hat eine Maschine gebaut, die es erlaubt durch verschieden Türen zu gehen und an verschiedenen Zeitschleifen anzukommen. Er hat diese zusammen mit seinem Bruder erfunden um die „Besonderen“ zu verbinden und so ein bessere Gemeinschaft aufzubauen. Sein Bruder jedoch hatte andere Pläne er wolle eine Bibliothek der Besonderen finden. In dieser, so sagen  es Legenden, sollen Fähigkeiten von Besonderen aufgehoben sein und wenn man die Fähigkeit aufnimmt so ist man unbesiegbar.

Doch auch in diesem Buch gibt es Täuschungen und Verrat von verschiedensten Seiten. Natürlich auch das Gefühl von Familie und Zugehörigkeit von Zusammenhalt und ein happy end.

Fazit
Am Ende kann ich sagen, dass dieses Buch wirklich ein sehr schöner Abschluss ist, denn es ist alles überhaupt nicht so gekommen wie ich erwartet habe. Natürlich hat vieles der ersten beiden Bücher dazu beigetragen. Die Kinder die getäuscht wurden, die gefangen wurden, ich konnte richtig ihre Gefühle nachempfinden und hatte auch wirklich sehr viel Spaß beim Lesen.
Ich kann dieses Buch gerne weiterempfehlen, da es um mehr geht als nur um Kämpfe und Mut. Familie und Zusammenhalt ist das Motto und vor allem niemals aufzugeben!

Über den Autor
Ransom Riggs wuchs in einem kleinen Fischerdorf im südlichen Florida auf, einer Region, in der sich viele Amerikaner zur Ruhe setzen. Um nicht vor Langeweile zu sterben, begann er, in Musikbands zu spielen und mit seinen Freunden Filme zu drehen. Später studierte er in Ohio und Los Angeles Literatur und Filmproduktion.
Ransom Riggs dreht heute Werbefilme für Firmen wie Absolut Vodka und Nissan und arbeitet als Drehbuchautor, Journalist und Fotograf. Mehr Informationen finden sich auf seiner Website: http://www.ransomriggs.com

Die Insel der Besonderen Kinder/ Ransom Riggs

 
Zum Tag der Buchliebhaber mal eine Rezi über ein Buch, was 2016, einer meiner Lieblingsbücher geworden ist, ein anderes wäre z. B. Die 5. Welle von Rick Yancey
 

Das Cover
Das Cover hat mich am Anfang erst abgeschreckt, da es sehr düster ist und für mich fast wie ein Thriller oder Horror Buch aussah. Das Grüne und Schwarze gibt dem Cover etwas Geheimnisvolles und das Mädchen, welches schwebt, wirkt auf mich ziemlich grusselig, da sie auf groteske Weise wie eine kleine Prinzessin angezogen ist, durch die Farben jedoch, eher beängstigend wirkt.

Der Titel

Die Insel der Besonderen Kinder, finde ich, ist ein sehr langer Titel. Aber auch im englischen „Miss peregrine’s home for peculiar children“, ist der Titel ziemlich lang. Meine Erwartungen an die Insel und die Kinder waren etwas anders als gedacht, da ich mir nicht wirklich vorstellen konnte, was diese Kinder so besonders macht.
Ansonsten lässt der Titel viel Spielraum für die Fantasy.

Der Inhalt

Diese Buch hat mich komplett umgehauen. Es fängt mit Yakob, einem Jungen, der als kleines Kind eine gute Beziehung zu seinem Großvater hat, an. Sein Großvater erzählte ihm jedes Mal Geschichten von den besonderen Kindern auf einer Insel und zeigte ihm auch immer  Bilder von ihnen, irgendwann wird Yakob erwachsen und muss einsehen, dass die Geschichten, wirklich nur Geschichten sind und die Bilder nur Täuschungen sind. Yakob ist maßlos enttäuscht und die Beziehung zu seinem Großvater geht auseinander. Auch trägt Yakobs Vater dazubei, dass Yakob seinem Großvater, Abe, nicht mehr glaubt, da er schon als kleines Kind diese Geschichten gehört hat und nie in Wirklichkeit, die besonderen Kinder gesehen hat.

Eines Tages jedoch bekommt Yakob einen Anruf von seinem Großvater, der sehr verwirrt klingt. Als Yakob bei ihm ankommt, ist sein Großvater weg. Jacob sucht ihn und findet ihn blutend im Wald. Die letzten Worte von Abe an seinen Enkel sind: „Geh auf die Insel, Yakob. Hier ist es nicht sicher. (…) Ich dachte, ich könnte dich beschützen. (…) Finde den Vogel. In der Schleif. Auf der anderen Seite vom Grab des alten Mannes. 3. September 1940.“ Als Abe tot ist sieht Yakob  eine Gesalt, aus dessen Mund Tentakeln herauskommen.
Natürlich denkt er und die Polizei, es sei nur Einbildung und schiebt es auf den Stress.

Yakob aber kann nicht loslassen, als sie eines Tages das Haus seines Großvater entrümpeln, findet Yakob ein Buch, welches sein Großvater ihm vermacht hat und stößt auf etwas höchst interessantes. Auf Bilder und Briefe und auch den Ort wo die „besonderen Kinder“ abgebildet sind und das Waisenhaus indem sein Großvater groß geworden ist.
Am liebsten würde sich Yakob sofort auf die Reise dorthin machen, jedoch ist dieser nur 16 Jahre alt und muss seine Eltern überzeugen, um auf die kleine Insel in Wales zu kommen.

Als dies ihm gelingt, versucht er viel über das Waisenhaus, indem sein Großvater groß geworden ist herauszufinden, jedoch scheitert er, da das Waisenhaus nur noch teilweise steht. Der zweite Weltkrieg hat viele Teile zerstört, da eine Bombe darin eingeschlagen ist. Als Jacob einen zweiten versuch startet und wieder dorthin geht, findet er eine Truhe mit Bilder von den besonderen Kindern. Indem Moment an dem Yakob daran zweifelt, seinem Großvater nicht geglaubt zu haben schreien verschiedene Leute plötzlich nach seinem Großvater. Als diese feststellen, dass Yakob nicht Abe ist, rennen sie weg.
Yakob rennt den Kindern durch ein Moor hinterher und stellt fest, dass er am Ende in einer anderen Zeit gelandet ist. Und so lernt Yakob Miss Perigrin und die besonderen Kinder kennen und muss festellen, dass all die „Geschichten“ wahr sind.

Aber was wäre eine Geschichte ohne Bösewichte..??!!

Mein Fazit
Ich bin begeistert von diesem Buch und will mehr! Es ist unglaublich in eine Welt einzutauchen, die man nicht kennt. Die Idee, dass es „Menschen“ mit besonderen Fähigkeiten gibt ist zwar nichts neues, aber die Art und Weise wie sie sich verstecken müssen, finde ich eine geniale Idee. Natürlich ist es auch nichts neues, dass Menschen, die in irgendwie „anders“ sind, heute noch angst haben müssen, sich der Öffentlichkeit zu zeigen. Hoffen wir mal, dass wir diese Urangst irgendwann einmal besiegen und in Frieden zusammen leben können. Ein kleiner sentimentaler Moment!
Die Zeitschleife 3. September 1940 und alle anderen Zeitschleifen, die durch den „Vogel“ geschützt werden. ist super einfallsreich. Natürlich bin ich auch beeindruckt von den Fähigkeiten, die die Kinder haben. Was ich schade finde ist, dass die Kinder wirklich immer Kinder bleiben und nie dazu in der Lage sein werden, die Zeitschleife zu verlassen und erwachsen zu werden, vielleicht eine Familie zu gründen oder einfach normal weiterleben zu können. Da das Buch noch nicht zu ende ist und mich von zwei wunderbare Teile erwarten, werde ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass doch noch alles gut werden wird.
 

 
Buchpreis
Für 416 Seiten nur 9,99€ finde ich auch akzeptabel!

Trailer
Ja es ist wahr, am 30. September wird diese Buch in den deutschen Kinos endlich erscheinen und hier geht es zum Trailer!

Falls ihr euch fragt, was das für ein Song ist, hier geht es zu dem Song aus dem Trailer 🙂